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Pferdestaffel für die Feuerwehr Schöneck

Viele Stunden wurde überlegt, diskutiert und die Machbarkeit geprüft. Am Ende stand die Entscheidung: Die Feuerwehr Schöneck bekommt eine Pferdestaffel!

Die neuesten Mitglieder der Feuerwehr Schöneck tragen klangvolle Namen wie Geisberg Diamant, Mailin, Melbourne, Nora und Didi. Aktuell wohnen erst zwei der neuen Kameradinnen und Kameraden in Schöneck, das soll sich aber demnächst ändern.

“In den nächsten Jahren stehen einige Neubeschaffungen von Fahrzeugen an. Um Umwelt und Geldbeutel der Gemeinde Schöneck zu schonen, wollten wir neue Wege gehen!”, so Thomas Walter, Gemeindebrandinspektor der Feuerwehr Schöneck.
Was lag näher, als die Feuerwehrangehörigen nach Ideen zu fragen? Und tatsächlich, gleich mehrere Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden meldeten sich mit einer Idee:

Warum nicht wieder auf das Pferd kommen?

Geisberg Diamant und Melbourne

Was sich zunächs nach einer Schnappsidee anhört, hat auf den zweiten Blick nur Vorteile:
Treibstoff, der im Krisenfall knapp werden könnte? Benötigt ein Pferd nicht! Hafer und Heu können in ausreichenden Mengen gelagert werden.
Lärm durch laufende Motoren? Außer einem Wiehern ab und zu wird nichts zu hören sein!
Abgase? Außer ein bisschen Methan nicht zu befürchten!
Geländegängigkeit? Uneingeschränkt vorhanden!
Und funktionsfähige Kutschen mit Pumpe sind in den Ortsteilen Büdesheim und Kilianstädten ohnehin im Fahrzeugbestand.

Aber nicht nur zum Ziehen der Feuerlöschpumpe eignen sich die Pferde. Als zur Rasse der Noriker zugehörig sind Geisberg Diamant und Nora zum Rücken von Holz gezüchtet. Schwere Lasten tragen, ziehen oder sichern entsprechen ihren ursprünglichen Aufgaben. Mit passend ausgestatteten Taschen sind sie auch als vierbeiniger Rüstwagen einsetzbar. Jeweils einer der beiden wird auch im wöchentlichen Wechsel als Kommandopferd (KDOPF) eingesetzt werden und in den Gärten des Gemeindebrandinspektors Walter oder seines Stellvertreters Janik Ditzel “geparkt”.

Erkundungs- und Depeschenpferd Didi

Als Erkundungs- und Depeschenpferd für den Fall eines Ausfalls des Kommunikationsnetzes oder zur schnellen Erkundung von Einsatzstellen ist Didi  (Königliches Warmblutpferd der Niederlande) wie geschaffen.
Mailin (Pinto) und Melbourne (Ardenner)  haben die Kraft und das Gemüt, die Kutschen sicher zum Einsatzort zu ziehen.

Mailin

Auch das Problem der Unterbringung ist bereits gelöst. Angrenzend zum Ort des geplanten Neubaus in Oberdorfelden wird in den nächsten Monaten eine Stallanlage entstehen. Für die nötige Ausbildung sorgen wir selbst und die Tiere stehen schnell zum Einsatz zur Verfügung.

Da Ausbildung von Pferden und Reitern sowie der vorgesehenen Maschinisten für die Kutsche noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden, wird die Umsetzung zum 1. April 2025 erfolgen.

Wenn sich das Konzept bewährt, soll der Austausch des Gerätewagen Logistik im Jahr 2026 auch klimaneutral erfolgen. Er könnte dann durch Esel ersetzt werden. Die ersten Kandidaten wurden bereits ins Auge gefasst.

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