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Jahresabschlussübung Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten: Forderndes Szenario positiv abgearbeitet

Ein neues Konzept füllte erstmals in diesem Jahr die Ausbildungsdienstpläne der Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten: praktischer Dienst hatte absoluten Vorrang: vom einfachen Handling der Gerätschaften auf den Fahrzeugen bis hin zur Integration der Systeme in Geschehnisse des Feuerwehralltages: Verkehrsunfälle, Brände, Hilfeleistungen.

Hierauf zugeschnitten auch das Szenario der Jahresabschlussübung, welches sich Wehrführer Günther Ditzel, sein Stellvertreter Oliver Jakubek und Koordinator Janik Ditzel erdacht hatten: in einem mehrstöckigen Rohbau in der eng bebauten Ortsmitte kam es zu einer Verpuffung. Mehrere Personen wurden vermisst, das Gebäude stand unter starker Rauchentwicklung.
Eine direkte Zufahrt zu dem Gebäude war wegen der engen Hofeinfahrt unmöglich, die Vorderfront wegen der schwierigen Geländeverhältnisse nicht als Rettungszugang nutzbar.

Unter Atemschutz und schwierigsten Sichtbedingungen - Dunkelheit und starke Rauchentwicklung - erkundeten die Trupps den unübersichtlichen Gebäudekomplex. Vier Personen, selbstverständlich dargestellt durch Puppen, konnten in Räumlichkeiten und dem Vorfeld aufgefunden werden. Da eine direkte Rettung nicht möglich war, mussten die „Verletzten“ auf feuerwehrspezifischen Rettungstragen befestigt, mittels Muskelkraft auf Erdgleiche befördert und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Nach Vornahme mehrerer Strahlrohre konnte schließlich auch das Feuer gelöscht werden.

Hausbesitzer Markus Mühlebach selbst sorgte für frische Luft in seinem Rohbau, indem er die Pappe von den Fensteröffnungen entfernte und so den Qualmsimulator Diskonebel abziehen ließ.

Für einen Brandschützer sorgte das Übungsende doch für ein Tränchen im Auge: Jürgen Repp absolvierte nach 48 Jahren aktivem Feuerwehrdienst seine letzte Übung. Gemeindebrandinspektor Thomas Walter hatte eigens für Jürgen das 50 Jahre alte Büdesheimer Tanklöschfahrzeug aus der Garage geholt und ihn hiermit zuhause abgeholt und direkt zum Einsatz gefahren.

 

     

    

           

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