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Wieder gemeinsam stark!

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Schöneck erst seit Kurzem wieder zum „Regelübungsdienst“ nach den COVID-19 bedingten Einschränkungen zurückkehren konnte wurde kurzfristig am Donnerstag, den 09. Juni 2022 eine gemeinsame Übung der Ortsteilwehren aus Büdesheim und Oberdorfelden abgehalten.

 

Da sich beide Wehren jeweils donnerstags zu ihren wöchentlichen Übungsdiensten treffen bot es sich nach der langen Zeit des Übens in Kleingruppen an, eine Ausbildung in Mannschafts- bzw. erweiterter Zugstärke durchzuführen.

Nach Ausrüstung der teilnehmenden Kameraden und Besetzung der Fahrzeuge in den Feuerwehrhäusern traf man sich an der Nidderhalle im Ortsteil Oberdorfelden. Die Übungsleitung, jeweils besetzt durch einen Kameraden aus Büdesheim und Oberdorfelden wies den Zugführer sowie die Fahrzeugführer kurz in die Lagedarstellung ein: Angenommen wurde dabei ein, zur aktuellen Witterungslage passender Flächenbrand am Rangenberg in Oberdorfelden.

Herausforderung dieses realistischen Szenarios ist es die notwendige, große Wassermenge an die Einsatzstelle zu bringen und die Wasserversorgung unter Umständen für einen längeren  Zeitraum aufrecht zu erhalten. Kurzerhand wurde von den anwesenden Führungskräften entschieden Wasser aus der Nidder zu entnehmen und mittels einer Schlauchstrecke von rund 500 Metern zur Einsatzstelle zu fördern.

Nach erhaltenem Einsatzbefehl setzte sich der Zug aus zwei Löschfahrzeugen der Wehr aus Büdesheim, einem weiteren Löschfahrzeug aus Oberdorfelden, sowie einem Gerätewagen Logistik der Ortsteilwehr Oberdorfelden in Bewegung. Während ein Teil der Büdesheimer Kameraden die Wasserentnahme aus dem Gewässer vorbereiteten, begann das Logistikfahrzeug der Wehr Oberdorfelden bereits mit dem Aufbau der Schlauchleitung zur Einsatzstelle aus der mitgeführten Schlauchbox. Bedingt durch die Beschaffenheit des Geländes und dem Anstieg auf den Rangenberg war eine weitere Feuerlöschpumpe zur Druckerhöhung erforderlich. Diese Aufgabe übernahm das Löschfahrzeug aus Oberdorfelden. Die Brandbekämpfung an der angenommenen Einsatzstelle wurde durch das weitere Büdesheimer Löschfahrzeug übernommen.

Nach kurzer Zeit lautete der Befehl des Zugführers „Wasser marsch!“ und die Schlauchleitungen zur Einsatzstelle befüllten sich. Zügiges, aber konzentriertes Arbeiten, Kommunizieren im Team sowie das Beherrschen der technischen Ausstattung standen im Vordergrund dieser Übungslage die nach gut 45 Minuten beendet werden konnte. Das aus der Nidder entnommene Wasser wurde auf die Uferwiesen abgegeben und somit erneut dem Grundwasser am Nidderlauf zugeführt. Nach dem gemeinsamen Rückbau der Übungslage sowie anschließenden Reinigungs- und Gerätepflegearbeiten im Feuerwehrhaus in Büdesheim ließen die beiden Ortsteilwehren den Abend bei einem Imbiss ausklingen. Alle Beteiligten zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Vielmehr wurde jedoch die gemeinsame Arbeit in größerer Runde, als zuletzt möglich, gelobt. „Gerne wieder!“ war die einhellige Meinung aller Teilnehmer nach der ersten „größeren“ Übung seit dem Ausbruch der Pandemie.

 

    

    

   

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