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Marderbaby alarmiert Feuerwehr

Klägliche „Miau“-Schreie nahm die Bewohnerin einer Dachgeschosswohnung im alten Kilianstädter Ortskern aus dem Gebälkbereich wahr. Durchgehend eine ganze Nacht und auch tagsüber erklang das wehleidige Fiepen aus dem über der Küche liegenden Deckenareal.
Jegliche Bemühungen das mutmaßliche Kätzchen zu lokalisieren und zu befreien, blieben erfolglos. Mittlerweile ratlos, bat sie einen Bekannten der Feuerwehr um Rat. Zusammen mit Kilianstädtens Stellvertretendem Wehrführer Oliver Jakubek suchte dieser einen Weg, das Tierchen zu befreien – jedoch vergebens. Als folgliche Konsequenz löste er einen Einsatz der Feuerwehr mit dem Stichwort „Tierrettung“ aus.

Die Lagebeurteilung ergab, dass der einzige Weg zu dem eingeschlossen Tierchen nur von außen über das Dach führen konnte. Da die Bauweise des Altbaus den Einsatz von Steckleitern nicht zuließ, forderte Jakubek Unterstützung bei der Feuerwehr Hanau in Form einer Drehleiter an. 
Das Fahrzeug nahm die komplette Breite der Frankfurter Straße in Anspruch, erreichte aber mit seinem Rettungskorb den potentiellen Einsatzbereich.
Florian Leichner, hauptamtlich bei den Höhenrettern der Frankfurter Berufsfeuerwehr tätig,
öffnete mit wenigen Handgriffen das Dach und durchsuchte mit Fingerspitzengefühl das darunter liegende Isolationsmaterial. Leichner  wurde schließlich fündig. Statt eines Kätzchens hielt er jedoch ein Marderchen in der Hand, das kaum seine Handfläche bedeckte. 
Dass er das richtige Tierchen gerettet hatte, bewies das fortgesetzte Miauen, das bis auf die Straße zu hören war.

Vom Opfer zum Star: Die zuschauenden Nachbarn und Passanten schlossen das possierliche Tierchen sofort in ihr Herz. Die Feuerwehrleute brachten das Mardermännchen zum Wildtierauffangstation nach Maintal, wo es die Leiterin sofort in warme Obhut nahm.

Ein Nebenaspekt: ein Mardernest an solch einer Lokalität wird leicht zu einer ungeliebten Dauereinrichtung.

 

   
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