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Jahreshauptversammlung Feuerwehr Schöneck - Gemeindebrandinspektoren im Amt bestätigt

Ungewöhnlich, aber doch schon feuerwehrtypisch, war er, der Auftakt zur Jahreshauptversammlung der Schönecker Freiwilligen Feuerwehr im Kilianstädter Bürgertreff: pünktlich zu Beginn ertönten die Alarmmelder – zum Glück war jedoch kein scharfer Einsatz der Anlass, sondern ein Probealarm der eben neu ausgegebenen digitalen Funkmelder.

Gemeindebrandinspektor Thomas Walter begrüßte nicht ohne Stolz das gut gefüllte Auditorium: Landrat Thorsten Stolz, Bürgermeisterin Cornelia Rück, Klaus Ditzel für die SPD-, Konrad Jung für die CDU-Fraktion und Kreisbrandmeister Andreas Matz vom Gefahrenabwehrzentrum erwiesen ihren Brandschützern die Ehre.
Walter überreichte den Anwesenden die vom Hessischen Innenministerium herausgegebenen blau-weiß-roten Schleifen als äußeres Zeichen gegen Gewalt gegenüber Einsatzkräften – leider nicht ohne aktuellem Hintergrund: ein aktiver Feuerwehrmann, im Hauptberuf Sanitäter, konnte nicht anwesend sein, da er während eines Einsatzes von einem eigentlich Hilfsbedürftigen krankenhausreif verletzt wurde.

In seinem Jahresrückblick ging Walter auf die Einsatzstatistik und die Personalsituation ein.
Zu insgesamt 165 Einsätzen wurden die 107 Aktiven der drei Ortsteile gerufen, wobei die Hilfeleistung wieder den Schwerpunkt bildete.

Sage und schreibe 12.751 Stunden freiwilliger, ehrenamtlicher Arbeit für die Allgemeinheit, letztendlich für den Bürger, leisteten die Feuerwehrleute 2017 zu Einsatz und Ausbildung.
Besonders wichtig sind für Walter praxisorientierte Vorort-Trainingseinheiten aller drei Wehren im Verbund. Ohne die Mithilfe ortansässiger Geschäftsinhaber und Privatpersonen lässt sich dies aber nur schwerlich darstellen. Besonderen Dank richtete er diesbezüglich an Familie Mühlebach und Firma Ebbecke.

Sorge bereitete und bereitet ihm nach wie vor die Tagesalarmsicherheit, mehrfach sei es bereits zu Hilfsfristüberschreitungen gekommen.

Für ihre jeweiligen Ressorts gaben Christian Bleckwehl (Jugendfeuerwehr) und Melanie Haas (Minifeuerwehr) ihre Jahresstatements ab: beide zeigten sich überaus zufrieden mit den Kinderstärken in ihren Gruppierungen, ein großer Schritt zur Nachwuchsförderung für die Einsatzabteilungen. Besonders stolz zeigte sich Bleckwehl über das Ergebnis der Leistungsspange: das beste Ergebnis seit über zehn Jahren.

Ein positives Fazit zog auch der Leiter Brandschutzerziehung der Gemeinde und des Main-Kinzig-Kreises, Sascha Brey. Die Brandschutzerziehung sei mittlerweile fester, hoch akzeptierter Bestandteil der jeweiligen Stundenpläne.
Zwei wichtige Zukunftsprojekte stellte er vor: „Feuerwehr macht Schule“ und den „Kinderfinder“, leuchtende Hinweistafeln für die Kinderzimmer, die der Feuerwehr im Brandfall den Weg weisen.

In ihrem Grußwort zollte Bürgermeisterin Rück ihren Feuerwehrleuten einen riesengroßen Respekt. Voller Stolz, den sie auch nach außen bekunden wolle, betonte sie die wundervolle Ausbildung. Die Feuerwehr sei auch in den politischen Gremien durchweg anerkannt. Sie bedauerte jedoch, dass nicht alle politischen Fraktionen den Weg zu dieser Veranstaltung gefunden hatten, um so ihre Verbundenheit auszudrücken.
„Langweilig wird es bei euch nicht, ihr bewegt das kulturelle Leben der Gemeine“, so die Chefin der Brandschützer.

Landrat Thorsten Stolz schloss sich in seinen Worten nahtlos jenen der Rathauschefin an.
Die Kommunalpolitik kann „stolz“ sein auf über 5.500 Feuerwehrleute im MKK, die Bürger können ruhig schlafen.

Zum Höhepunkt des Abends rief der ernannte Wahlleiter Matthias Laufer, Leiter des Ordnungsamtes, zu den Urnen: der Gemeindebrandinspektor und sein Stellvertreter standen zur Neuwahl für fünf Jahre an. Die Kandidaten: Thomas Walter und Gregor Knapp.

Die Ergebnisse:

Wahlberechtigte: 80 anwesende Angehörige der Einsatzabteilung

 

Für Thomas Walter als Gemeindebrandinspektor stimmten

  • 71 Personen mit „ja“
  • 7   Personen mit „nein“
  • 2   Personen enthielten sich

für Gregor Knapp als Stellvertretender Gemeindebrandinspektor stimmten

  • 73 Personen mit „ja“
  • 4 Personen mit „nein“
  • 3 Personen enthielten sich

 

Bürgermeisterin Rück beglückwünschte beide Herren zur Wiederwahl und bat ins Rathaus zur formellen Übergabe der Urkunden.

Erste Amtshandlung des Gemeindebrandinspektors im Team mit Kreisbrandmeister Matz, Bürgermeisterin Rück und Landrat Stolz: Übernahmen, Beförderungen und Ehrungen.

 

Übernommen in ihre jeweilige Einsatzabteilung wurden:

  • Niklas Lehr
  • Noel Sallmann
  • Mario Mertinat
  • John Omoruyi
  • Leon M. Walter
  • Denise Zier

 

Befördert zu Feuerwehrfrau /-frau:

  • Dominik Asch                     
  • Silas Buchwald                    
  • Julia Christoph        
  • Maximilian Dehne               
  • Anika Ditzel                        
  • Saskia Heim
  • Vivienne Keding                  
  • Mario Mertinat                  
  • Anna Repp
  • Johannes Repp                   
  • Dominik Völler                   
  • Felix M. Walter
  • Leon M. Walter

 

Zum Oberfeuerwehrmann:

  • Jonas Buchwald
  • Dennis Rastätter    

 

Zum Hauptfeuerwehrmann:

  • Christian Bleckwehl            
  • Olaf Hofmann                     
  • Leander Künnemeyer
  • Nico Kreitmair

 

Zum Oberlöschmeister:

  • Janik Ditzel

 

Ernennung zum Gemeindejugendfeuerwehrwart (in Abwesenheit):

  • Julian Drischel

 

Eine Prämie des Hessischen Innenministeriums für die genannte Dienstzeit:

  • Armin Brandl (40 Jahre)  
  • Albrecht Otto (40 Jahre)  
  • Reinhard Pfeuffer (40 Jahre)  
  • Martin Bodach (40 Jahre)  
  • Thorsten Kessel (30 Jahre)
  • Jürgen Ulrich (30 Jahre)
  • Peter Bleckwehl (10 Jahre)
  • Tobias Christoph (10 Jahre)
  • Sandra Ditzel (10 Jahre)
  • Martin Lenz (10 Jahre)
  • Philipp Meißner (10 Jahre)

   

Persönlich durch den Landrat verliehen wurde den Herren

  • Jörg Caspar
  • Oliver Jakubek
  • Markus Mühlebach

für 25 Jahre aktive und pflichttreue Dienstzeit in ihrer Feuerwehr das Brandschutzehrenzeichen in Silber und als absolute Krönung, Herrn Uwe Jantz für 40 Jahre aktive und pflichttreue Dienstzeit in seiner Feuerwehr das Brandschutzehrenzeichen in Gold.

 

 

  

    

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